Mannschaftsaufstellung:
Finowfurt:
Freitag - Pälmer (ab 46. Mende), Fengler, S. Dieck, Türk -
Rumpel, Garbe (ab 59. Gruhn), Rückmann, Brandenburg - Döbel, Hörnicke
| Torfolge: |
1 : 0 Kubale 2 : 0 Kuhn 2 : 1 Fengler 3 : 1 Kuhn 4 : 1 Schneider |
(13. min) (59. min) (80. min) (89. min) (90. min) |
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Auch beim Tabellenletzten Häsener SV setzte sich die Negativserie des 1. FC Finowfurt fort. Die Finowfurter Elf verlor das sogenannte Sechs-Punkte-Spiel mit 1:4.
Von Trainer Andreas Dieck wieder gut eingestellt, setzte die Mannschaft das Konzept in der gesamten Spielzeit nur selten um. Anstatt wie geplant über die Außenbahnen anzugreifen, wurden meist planlose Flanken in den Häsener Strafraum geschlagen. Diese Flanken waren sichere Beute von den einen Kopf größeren Häsener Verteidigern. In der Defensive hielt die Sonderbewachung von Häsens Spielgestalter Sebastian Kubale nur bis zur 13. Minute. Youngster Paul Pälmer konnte den in den Finowfurter Strafraum sprintenden Häsener Angreifer nicht halten. Auch Libero Florian Fengler kann nicht mehr eingreifen und der Ball ging ins linke untere Eck zum 1:0.
Finowfurt war nur kurz geschockt und wollte schnell zum Ausgleichstreffer kommen. Leider waren die meisten Angriffsbemühungen zu planlos und selten eine Bedrohung für das Häsener Tor. In der Pause sprach Coach Andreas Dieck Klartext.
Nach dem Wiederanpfiff übernahm Finowfurt sofort das Spielgeschehen, war aber im Angriff viel zu umständlich. Anstatt den besser postierten Nebenmann anzuspielen, verzettelte man sich in Einzelaktionen. Anders spielte der Tabellenletzte. Auf Konter lauernd, nutze die Elf von Trainer Holger Bartel die sich bietenden Torchancen geradlinig. Robert Kuhn nutzte die erste sich bietende Konterchance in der 59. Minute zum 2:0.
Finowfurts Team gab sich aber nicht auf und kämpfte, um zum Anschlusstreffer zu kommen. Diesen erzielte in der 80. Spielminute Libero Fengler. Den dritten Nachschuss drückte Finowfurts Routinier per Kopf über die Linie. Häsens Mannschaft wackelte jetzt, fiel aber nicht, da Finowfurts stürmische Angriffsbemühungen selten Konstruktives brachten. Finowfurt schnürte die Heimelf tief in die eigene Hälfte ein, kam auch zu Torchancen, nutzte aber beste Torchancen nicht. So scheiterte Markus Mende in aussichtsreicher Position. Sein Torschuss strich über die Querlatte. Auch Torchancen von Guido Türk und Fred Hörnicke brachten nicht den jetzt mehr als verdienten Ausgleichstreffer. In den letzten Minuten entblößte die Finowfurter Elf die Abwehr und stürmte mit Mann und Maus. Dies nutzte die Heimelf und setzte in der letzten Spielminute den finalen Konter. Wieder setzte sich der schnelle Robert Kuhn durch und erzielte das für Häsen vielumjubelte 3:1. In der dritten Minute der Nachspielzeit fiel gegen sich jetzt aufgegebene Finowfurter noch das 4:1 durch Andreas Schneider.
Der Siegeswillen der Häsener Elf gab heute den Ausschlag. Die Häsener Elf hatte zwar weniger Ballbesitz und weniger Spielanteile, aber die Stürmer nutzten die sich bietenden Chancen konsequent aus, spielten geradlinig und einfach. Finowfurts Offensive spielte viel zu kompliziert und uneffektiv.
Am kommenden Mittwoch muss sich die Elf um Kapitän Robert Rückmann enorm steigern, will man beim Tabellendritten Eintracht Wandlitz bestehen und vergebene Punkte im Abstiegskampf wiedergutmachen.
(mp 27.04.2008)
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